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andere Erkrankungen wie eine Überfunktion der Schilddrüse und Bluthochdruck eine Rolle. Zur Diagnose ist eine Ultraschalluntersuchung Echokardiogramm erforderlich. Erblich bedingte Nierenerkrankung: Polycystic Kidney Disease – PKD - Es ist eine Krankheit die im fortgeschrittenen Alter sichtbar wird. Zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr treten vergrößerte Nieren und Nierenfunktionsstörungen auf. Dieser Zustand ist erblich bedingt und die Zysten sind von Geburt an vorhanden – sind aber bei jüngeren Tieren kleiner. Die Größe der Zysten kann zwischen 1 mm und mehr als 1 cm variieren. Ältere Katzen haben zahlreichere und größere Zysten. Probleme entstehen wenn diese Zysten anfangen zu wachsen, zunehmend die Nieren vergrößern und dadurch die Nierenfunktion beeinträchtigt und reduziert wird. Das Ende bedeutet Nierenversagen. übermäßiger Durst, übermäßige Urinabgabe und Gewichtsverlust. Ein auffallender Unterschied, wann und wie schnell die einzelnen Katzen erliegen, besteht darin wie schnell die Krankheit bei den einzelnen Tieren fortschreitet. Wenn die Zysten anfangen zu wachsen und dadurch Probleme verursachen ist am Ende ein Nierenversagen sicher. somit kann man die Krankheit in einem sehr frühen Stadium erkennen.
INFEKTIONSKRANKHEITEN Die meisten werden von Viren verursacht, einige wenige von Bakterien. Nur durch vorbeugende Impfungen kann die Katze wirksam vor den meisten lebensbedrohenden Infektionen geschützt werden. Maulhöhle und Augen betrifft. Besonders gefährdet sind Jungtiere. Beteiligte Erreger sind verschiedene Viren (Herpes- und Caliciviren) und Bakterien (Chlamydien, Bordetellen und Mykoplasmen). Panleukopenie bedeutet soviel wie Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), was zu den Symptomen dieser schweren Krankheit gehört. Die Übertragung erfolgt im direkten Kontakt und über Gegenstände. Die Krankheit ist hochgradig ansteckend, der Krankheitserreger ist extrem widerstandsfähig. Katzenleukose (Felines-Leukämie-Virus – FeLV –) Nach Eintritt dieses Virus kann es Tage bis Jahre dauern, bis man erste Symptome feststellen kann. Genau dies macht den Erreger so gefährlich, denn ansteckend ist er auch dann, wenn die Krankheit noch nicht ausgebrochen ist. wird damit zu einer hohen Ansteckungsgefahr für andere Katzen.
Ansteckende Bauchfellentzündung (Feline Infektiöse Peritonitis – FIP –) Stress begünstigt den Ausbruch der Krankheit. Katzen stecken sich über den direkten Kontakt an. Die Krankheit wird in zwei unterschiedlichen Formen unterschieden: Auf Grund der Schmerzen sinkt der Lebensmut einer betroffenen Katze fast stündlich. Das Ende dieser Krankheit ist fast immer tödlich, da sie nicht heilbar ist. Viele infizierte Katzen können symptomfrei sein.
Felines-Immunschwäche-Virus („Katzen-Aids“, FIV). aber auch bei der Paarung. Erste, noch unspezifische Symptome treten oft erst nach Jahren auf (Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Fieber), später kommt es zu Blutveränderungen, Hauterkrankungen, Entzündungen von Mund- und Nasenhöhle und erhöhter Anfälligkeit für Infektionen. Die Schwächung des Immunsystems führt letztlich zum Tod des erkrankten Tieres. Der Mensch ist jedoch nicht von FIV gefährdet. Katzen sind für Tollwut empfänglich, daher sollte diese gefährliche Erkrankung auch erwähnt werden. Über die Nervenbahnen wandert der Erreger so ins Gehirn des betroffenen Tieres und vermehrt sich dort. Die Ansteckung erfolgt meist durch den Biss (Speichel) eines tollwütigen Tieres. Bei Verdacht auf Tollwut muss das Tier eingeschläfert werden, da sie unheilbar ist und das Einschläfern des Tieres gesetzlich vorgeschrieben ist.
Pseudowut (Aujeszkysche Krankheit) Es gibt keine Heilung, der Tod tritt oft schon nach 12 – 24 Stunden ein. |